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The Listener

Blog für klassische Musik und mehr! ...seit 2003

The Visitation
Magnum

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Magnum - The Visitation

Willkommener Besuch!

von Rainer Aschemeier  •  5. Juni 2011
EAN-Code: 0693723083902

Nachdem ich das 2009 erschienene Magnum-Album „Into The Valley Of The Moon King“ doch ziemlich verrissen hatte (und dahinter stehe ich auch heute noch zu 100%), zeigen die englischen Traditionsrocker, das anno 2011 wieder mit ihnen zu rechnen ist. Aber so war es ja immer schon: 1985 war „On A Storyteller’s Night“ DER Bringer schlechthin und wurde nur ein Jahr später gefolgt von dem völlig verzichtbaren „Vigilante“. Und so ging es nun munter weiter: 1988 „Wings of Heaven“: Spitzenalbum, 1990 „Good Night L. A.“: Rohrkrepierer, 1993 „Sleepwalking“: Spitzenalbum, 1994 „Rock Art“: Rohrkrepierer, und so weiter…

Anthology
Salif Keita

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Salif Keita - Anthology

Afropop in Reinkultur

von Rainer Aschemeier  •  3. Juni 2011
EAN-Code: 0602527631158

Salif Keita dürfte zusammen mit Baaba Maal und Youssou N’dour einer der bekanntesten Vertreter des Sounds sein, den man oft mit schneller Geste als „Afropop“ tituliert. Dabei vergisst man gerne mal, wie riesig und kulturell vielgestaltig der afrikanische Kontinent ist, sodass man sich vor Augen führen muss, dass die zuvor angesprochenen drei Künstler alle aus einem vergleichsweise „kleinen“ Kulturraum im Westen Afrikas stammen.

W. A. Mozart - Divertimento KV 563
H. Kraggerud, L. A. Tomter, Ch. Richter

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Mozart - Divertimento, Es-Dur KV 563

(Fast) perfekte Wiedergabe eines musikalischen Weltwunders

von Rainer Aschemeier  •  1. Juni 2011
Bestell-Nr.: 8.572258 / EAN-Code: 747313225873

Wenn wir eines lernen aus dem sehr informativen Booklet der bei Naxos brandneu erschienenen Neueinspielung von Mozarts Divertimento KV 563, dann das: Mozart war ein begnadeter Komponist aber wohl ein miserabler Billiard-Spieler. Billiard nämlich war das bevorzugte Spiel der Wiener „High Society“ des 18. Jahrhunderts, und Mozart war als gefragter „Promi“ scheinbar bei so mancher Partie mit dabei. Mozart verdiente üppig, und brauchte trotzdem ständig Geld. Warum? Neben seiner Vorliebe für das Luxusleben allgemein (man fand z. B. Quittungen über vom Mittelmeer nach Wien gelieferte Meeresfrüchte in seinem Nachlass), lag es wohl auch an einer ausgeprägten Leidenschaft für’s Spiel.

King of Zydeco
Clifton Chenier

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Clifton Chenier - King of Zydeco

Der King lebt!

von Rainer Aschemeier  •  1. Juni 2011
ISBN: 0786617799

Als ich gesehen habe, dass auf der Novitätenliste der letzten Woche auch ein Titel von Clifton Chenier auftauchte, habe ich die Gelegenheit ergriffen, um Euch den 1987 verstorbenen Akkordeonisten mal etwas näher zu bringen. Außerdem dürfte „King of Zydeco“ wohl zu den skurrilsten Veröffentlichungen des laufenden Jahres gehören — Grund genug, um einmal näher hinzusehen.

G. Ferlendis - Sämtliche Orchesterwerke
Orchestra "G. Ferlendis"; PierAngelo Perlucchi, Marino Bedetti (Solist)

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Giuseppe Ferlendis - Sämtliche Orchesterwerke

Mozarts Oboist der Wahl

von Rainer Aschemeier  •  28. Mai 2011
Bestellnummer: TC750602 / EAN-Code: 8007194104899

1777 trat Giuseppe Ferlendis in die fürsterzbischöfliche Kapelle von Hieronymus Graf Colloredo ein, jenem Colloredo, der etwas später den jungen Wolfgang Amadeus Mozart unsanft per Fußtritt darauf aufmerksam machen sollte, dass sich der junge Herr Hofcompositeur bitte mehr um das Musizieren und weniger um das Reisen zu kümmern habe. 1778 war auch für Ferlendis schon wieder Schluss in der Kapelle des Grafen, doch in der Zwischenzeit hatte es ein bedeutendes Ereignis gegeben.

A. Vivaldi - "Giorno e Notte"
Conrad Steinmann, u. a. Solisten

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A. Vivaldi - "Giorno e Notte" (Flötenkonzerte)

"Vivaldi goes Greek"

von Rainer Aschemeier  •  24. Mai 2011

Bei Conrad Steinmann ist Vivaldi jedenfalls kein reiner „E-Musiker“, sondern auch ein „Volksmusiker“, der wesentliche Einflüsse auch aus der Mittelmeerfolklore bezieht – und dieser Ansatz ist gerade im Fall von Blockflötenkonzerten womöglich nicht eben der Falscheste. Man kann jedoch ruhig auch annehmen, dass dieser Ansatz bei Conrad Steinmann gewissermaßen „Programm“ ist, denn der Musiker, der auch als Musikwissenschaftler arbeitet, beschäftigt sich intensiv und experimentell mit der Erforschung und Aufführung der ältesten Musik, die wir kennen, nämlich jener der Aulos-Spieler aus dem alten Griechenland.

Beethoven - Septett op. 20; Sextett op. 71
Scharoun-Ensemble

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Beethoven - Septett op. 20 & Sextett op. 71

Eine Referenzaufnahme (fast) ohne Makel

von Rainer Aschemeier  •  23. Mai 2011

Stichwort „andere Aufnahmen“: Im Rahmen eines Interpretationsvergleichs ließ ich das Scharoun-Ensemble in Sachen Sextett gegen Aufnahmen von Mozzafiato (Sony Classics) und Otetto Italiano (Arts Music) antreten und schickte die Berliner in Sachen Septett gegen das Academy of St. Martin-in-the-Fields Chamber Ensemble (chandos) sowie eine Kammerbesetzung des Tonhalle Orchesters Zürich (Arte Nova) ins Feld. In allen Fällen waren die Leistungen des Scharoun-Ensembles nicht einfach nur besser, sondern geradezu überragen überlegen.

Pala
Friendly Fires

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Friendly Fires - Pala

Discomucke für Stubenhocker

von Rainer Aschemeier  •  19. Mai 2011

Ich mache hier nicht viele Worte: Friendly Fires sind keine weltbewegende Band und „Pala“ ist keine maßstabsetzende Scheibe. ABER das Ganze weiß zu gefallen, hat starkes Hitpotenzial ohne dabei selbst totale Hitparadengrütze zu sein und (Frank wird’s freuen) für die Analogen unter Euch kommt „Pala“ auch als LP ins Haus, was über eine Röhrenendstufe wegen der fetten analogen Bässen auf der Scheibe sicher butterweich groovt. Mmmmmh, schön!

Avenging Angel
Craig Taborn

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Craig Taborn - Avenging Angel

Racheengels großer Auftritt

von Rainer Aschemeier  •  18. Mai 2011

Craig Taborn ist mit „Avenging Angel“ ein ganz großer Wurf gelungen und ECM darf stolz darauf sein, ein so wunderbares Album veröffentlichen zu dürfen — auch wenn die Kunden, die sich für solche Musik interessieren womöglich äußerst „überschaubar“ bleiben dürfte. Taborns erste ECM-CD ist erfreulicherweise weder etwas für unterkühlt-loungige Cocktail-Schlürfer, noch etwas für hochgeistige Avantgarde-Snobs, noch etwas für eingefleischte Jazz-Puristen. Es ist einfach ein Album für Leute mit Gefallen an richtig gutem Musikgeschmack — und ich nehme polemischerweise mal an, da bleibt heutzutage vielleicht noch ein knappes Prozent der „Masse“ übrig. Oder sehe ich die Dinge zu schwarz?

A. Ginastera - Cellokonzerte
Bamberger Symphoniker - Lothar Zagrosek; Cello: Mark Kosower

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Ginastera - Cellokonzerte Nr. 1 + Nr. 2

Erneut eine Spitzenaufnahme aus Bamberg

von Rainer Aschemeier  •  16. Mai 2011

Heureka! Wie selten hat man das, dass man eine CD am liebsten abknutschen würde, und vom weit geöffneten Fenster aus in die Welt hinausrufen möchte: „Mitbürger, die Ihr spannende Musik wertschätzt: Kauft diese Einspielung!!!“? Richtig: Das hat man sehr, sehr selten mal. Umso erfreulicher, dass wir hier nun eine CD dieser raren Gattung besprechen dürfen.

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