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The Listener

Blog für klassische Musik und mehr! ...seit 2003

J. Loussier – Violinkonzerte Nr. 1 & 2 / I. Paderewski - Violinsonate
Polish Philharmonic Chamber Orchestra – A. Kostecki

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Jaques Loussier – Violinkonzerte Nr. 1 & 2 / Ignaz Paderewski – Violinsonate

Loussier (not playing Bach)

von Rainer Aschemeier  •  1. August 2014
Katalog-Nr.: 8.573200 / EAN: 747313320073

Vor allem Loussiers erstes Violinkonzert aus den Jahren 1987/88 vermag durchaus zu begeistern. Keine Spur allerdings von Loussiers „Bach-goes-Jazz“-Attitüde. Stattdessen lässt der Franzose Erinnerungen an diverse Belmondo-Filmmusiken aufkommen (ich nenne jetzt als Beispiel mal das berühmte Thema aus „Der Profi“) und bewegt sich somit in einem Fahrwasser zwischen Ennio Morricone und nur randseitigen Jazz-Ausflügen.

Giuseppe Tartini und andere Komponisten - "e la Scuola delle Nazioni"
Orchestra Barocco Andrea Palladio - G. Guglielmo

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Giuseppe Tartini und andere Komponisten - "e la Scuola delle Nazioni"

von Rainer Aschemeier  •  31. Januar 2014
Katalog-Nr.: TC 692005 / EAN: 8007194105797

Offenbar aber haben die Guglielmos noch immer nicht genug von ihrer Liebe zur Musik Tartinis. Und so legte unlängst Giovanni Guglielmo zusammen mit dem Orchestra Barocca Andrea Palladio eine neue CD vor, die sich der Musik Tartinis widmet. Sie kümmert sich aber auch, und das ist die eigentliche Besonderheit, um die Stücke aus der Feder von Tartinis Schülern, die der Meister aus Padua zu Hunderten hatte und in der 1728 von ihm gegründeten „Scuola delle Nazioni“ um sich scharte.

M. Ravel - Klaviertrio / C. Debussy - Cellosonate; Violinsonate / G. Fauré - Klaviertrio Op. 120
Trio Shaham Erez Wallfisch

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Maurice Ravel - Klaviertrio / Claude Debussy - Cellosonate; Violinsonate / Gabriel Fauré - Klaviertrio Op. 120

Ein liebenswertes Fest der alten Tugenden

von Rainer Aschemeier  •  3. August 2013
Katalog-Nr.: NI 5905 / EAN: 0710357590528

Sie zählen zu den prominentesten Solo-Virtuosen unserer Zeit: Hagal Shaham, Raphael Wallfisch und Arnon Erez. Sie spielen mit den berühmteten Orchestern und unter den größten Dirigenten. Doch was sich noch immer nicht so richtig herumgesprochen hat: Shaham, Erez und Wallfisch sind seit einigen Jahren auch als richtig tolles Kammermusik-Trio unterwegs. Alles in allem muss man aber immer vorsichtig sein, wenn einem „Supergroups“ der Klassik aufgetischt werden, bei denen für eine Einspielung oder für ein Konzert schnell drei schwer berühmte Solisten in ein Studio oder einen Konzertsaal gesteckt werden, um Kammermusik zu veranstalten.

E. Ysaÿe - Sechs Sonaten Op. 27
Kristóf Baráti (Violine)

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Eugène Ysaÿe - Sechs Sonaten Op. 27

von Rainer Aschemeier  •  30. Juni 2013
Katalog-Nr.: 94678 / EAN: 5028421946788

Nun versucht Brilliant Classics‘ derzeitiger Vorzeige-Geigenvirtuose Kristóf Baráti sein Glück mit Ysaÿe. Auf der „Lady Harmsworth“-Stradivari aus dem Jahr 1703 und in sehr gelungener, schön räumlicher aber nicht zu halliger Soundumgebung erweist er sich vor allem als grandioser Techniker. Aber er hat auch künstlerisch etwas zu sagen. Baráti ist keiner von den oben genannten „Zirkusartisten“. Zum Glück entstammt er auch nicht der Esoterikerfraktion.

Schumann/Brahms/Dietrich - "F.A.E."-Sonate / Brahms - Sonaten Op. 120 in der Fassung für Violine und Klavier
Terhi Dostal (Klavier) & Annemarie Åström (Violine)

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Schumann/Brahms/Dietrich - "F.A.E."-Sonate / Brahms - Sonaten Op. 120 in der Fassung für Violine und Klavier

von Rainer Aschemeier  •  7. Juni 2013

Ihre „Einzelteile“ sind wohlbekannt, doch nur sehr selten hört man sie einmal im Zusammenhang: Die „F.A.E.“-Sonate. Das Kürzel steht für das selbstgewählte Lebensmotto des Violinisten Joseph Joachim, dem Widmungsträger des Werks: „Frei, aber einsam“.
Glückllicherweise ist die Sonate selbst weniger pathetisch als ihr Motto. Die Namen der an dem Gemeinschaftswerk beteiligten Komponisten lauten auf Robert Schumann (zweiter Satz „Intermezzo“, vierter Satz „Finale“), Albert Dietrich (erster Satz „Allegro“) sowie Johannes Brahms („Scherzo“).
Vor allem Brahms‘ „Scherzo“ ist auch als Einzelsatz bekannt geworden, aber auch Schumanns „Intermezzo“ hört man manchmal im Konzert oder auf CD.

"Devil's Trill"
Imaginarium Ensemble

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"Devil's Trill"

virtuose Violinsonaten von Tartini, Veracini, Mossi und Bonporti

von Rainer Aschemeier  •  25. Mai 2013
Katalog-Nr.: passacaille 996 / EAN: 5425004849960

Tartinis populäre Sonate mit dem „Teufelstriller“ ist aber nur eine von insgesamt fünf ganz wunderbaren barocken Violinsonaten, die wir auf diesem Album zu hören bekommen. Das „Imaginarium“ Ensemble, ein Trio besetzt mit Violine, Cello und Cembalo, führt uns auf dieser Einspielung durch eine bemerkenswert farbige und beim breiten Publikum noch weitgehend unbekannte Welt der virtuosen italienischen Violinsonate des barocken und spätbarocken Zeitalters.

J. Haydn - Sechs Sonaten für Violine und Viola
Federico Guglielmo (Violine) / Massimo Piva (Bratsche)

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Joseph Haydn - Sechs Sonaten für Violine und Viola

Ein Blick zurück

von Rainer Aschemeier  •  25. April 2013
Katalog-Nr.: 94476 / EAN: 5028421944760

Jeder hat ja insgeheim seine Liste mit „CDs für die einsame Insel“. Zu meiner Liste gehören seit Jahren die hervorragenden Vivaldi-Eispielungen des Oiginalklang-Ensembles L’Arte dell’Arco mit Solist Federico Guglielmo auf dem cpo-Label.
Zusammen mit dem Bratschisten Massimo Piva (der bislang vor allem beim Münchner Jazz- und Neue Musik-Label ECM aufgenommen hat) veröffentlichte Federico Guglielmo im April eine CD mit den sechs Sonaten für Violine und Viola von Joseph Haydn.

C. Saint-Saëns - Kamermusik für Violine und Klavier Vol. 1
Fanny Clamagirand (Violine) & Vanya Cohen (Klavier)

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Camille Saint-Saëns - Kamermusik für Violine und Klavier Vol. 1

von Rainer Aschemeier  •  13. April 2013
Katalog-Nr.: 8.572750 / EAN: 747313275076

Dieser Eindruck setzt sich nun auf der ersten CD fort, die sich Saint Saëns‘ Kammermusik für Violine und Klavier widmet. Mit ihrem hohen, mittenzentrierten Ton, den sie ihrer Goffriller-Violine entlockt, erscheint Fanny Clamagirand quasi prädisponiert für romantisches und spätromantisches Repertoire. Die inzwischen von Anne Sophie Mutter und Vladimir Spivakov protegierte Geigerin erwischt zudem den typisch französischen Tonfall des 19. Jahrhunderts: spielerisch, provokativ und leicht distanziert/unterkühlt.

Janáček, Prokoffjew, Poulenc - Violinsonaten
Louise Chisson (Violine) / Tamara Atschba (Klavier)

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Janáček, Prokoffjew, Poulenc - Violinsonaten

Von verzweifelt bis sexy - eine grandiose Tour de Force durch drei der besten Violinsonaten des 20. Jahrhunderts

von Rainer Aschemeier  •  25. März 2013
Katalog-Nr.: Gramola 98965 / EAN: 9003643989658

Die qualitativ phänomenale Leistung setzt sich auch in Prokoffjews erster Violinsonate fort, in der Chisson und Atschba sowohl die beißende Ironie als auch die lyrische Kraft der Partitur freizulegen vermögen.
Ihren Poulenc spielen die beiden so hinreißend modern und stilsicher, dass es eine Pracht ist. Der französische Komponist ist in ihren Händen kein Pariser Boulevardkünstler, zu dem er oft herabgewürdigt wird. Chisson und Atschba sehen in Poulenc einen großen Meister des 20. Jahrhunderts und verleihen seiner Sonate dieselbe Expressivität wie zuvor der Janáček- und der Prokoffjew-Sonate, während sie aber die lyrischen, ja „sexy“ Stellen dieses geradezu rätselhaft zwischen Intellekt und Leidenschaft schwankenden Stücks nicht ausblenden.

B. Bartók - Werke für Violine und Klavier, Vol. 2
James Ehnes (Geige), A. Armstrong (Klavier)

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Béla Bartók - Werke für Violine und Klavier, Vol. 2

von Rainer Aschemeier  •  27. Februar 2013

Zur Rezension dieser CD aus dem Hause chandos habe ich mir viel Zeit gelassen, sie immer und immer wieder gehört, um nicht meinem ersten Impuls nachzugeben. Doch an meiner Meinung hat sich auch nach vielfachem Hören nichts geändert: Diese Einspielung ist die (zumindest spieltechnisch) bislang beste Aufnahme der Violinmusik Béla Bartóks, die ich bislang gehört habe.

F. Mendelssohn Bartholdy - Violinkonzerte, Violinsonate Op. 4
Sinfonia Finlandia Jyväskylä - P. Gallois; T. Yang (Violine), R. Descharmes (Klavier)

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Felix Mendelssohn Bartholdy - Violinkonzerte in e-Moll und d-Moll, Violinsonate Op. 4

Mendelssohn aus Finnland mit hochkarätiger Besetzung

von Rainer Aschemeier  •  11. Februar 2013
Katalog-Nr.: 8.572662 / EAN: 747313266272

Mendelssohns Violinkonzert Op. 64 gehört unbestreitbar zum Standardrepertoire der Stargeiger in aller Welt. Und das aus gutem Grund: Beim Publikum ist es so beliebt, wie kaum ein anderes. Und deshalb wird ein Stargeiger auch erst dann zum echten Publikumsliebling, wenn er sich dem Mendelssohn-Konzert annimmt. Nachdem bei Naxos lange Zeit lediglich eine Einspielung aus den 1980er-Jahren mit der japanischen Virtuosin Takako Nishizaki verfügbar war, veröffentlicht das Label nun eine neue, hochkarätig besetzte Aufnahme aus dem Jahr 2010.

W. A. Mozart - Violinsonaten in Transkriptionen für Flöte und Klavier
P. Gallois (Flöte) / M. Prinz (Klavier)

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Wolfgang Amadeus Mozart - Violinsonaten KV 376-378 & KV 570 in Arrangements für Flöte und Klavier

Mozarts Violinsonaten mal anders

von Rainer Aschemeier  •  4. Februar 2013
Katalog-Nr.: 8573033 / EAN: 747313303373

Warum nur drucksen die Macher dieser CD hier so herum?
Höchstwahrscheinlich deshalb, weil immer noch das alte Vorurteil herumgeistert, Wolfgang Amadeus Mozart habe eine Art persönlicher Abneigung gegen den Klang der Flöte gehabt. Dieses Vorurteil – eifrig geschürt durch die wohl einflussreichste Mozart-Monographie des 20. Jahrhunderts aus der Feder des Musikwissenschaftlers und Mozartforschers Alfred Einstein – hält sich ja bis heute, obwohl es von der Forschung längst widerlegt werden konnte.

W. Rihm: Sämtliche Werke für Violine und Klavier
Tianwa Yang (Violine) & Nicholas Rimmer (Klavier)

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Wolfgang Rihm - Werke für Violine und Klavier (Gesamteinspielung)

Musikalische Geburtstagsnachlese auf Weltklasseniveau

von Rainer Aschemeier  •  9. November 2012
Katalog-Nr.: 8.572730 / EAN: 747313273072

Wolfgang Rihm zählt zu den bekanntesten und meist diskutierten Komponisten unserer Tage. Er ist einer von nur wenigen deutschsprachigen Komponisten, die es heute auf internationaler Ebene in die „Upper Class“ der Musikerelite geschafft haben. Dabei ist er nicht unumstritten.
Die Erdung seines absolut unverkennbaren, oft schon anhand der ersten paar Töne identifizierbaren Stils Musik zu schreiben, fand von Anfang seiner Karriere an bis heute in der Spätromantik statt. Nicht wenige werfen Rihm daher vor, ein reaktionärer Komponist zu sein – und im engeren Sinne somit nicht „modern“.

M. Ravel / E. Bloch / L. Janáček - Musik für Violine und Klavier
C. Åstrand (Geige), P. Salo (Klavier)

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Maurice Ravel / Ernest Bloch / Leoš Janáček - Musik für Violine und Klavier (CD + DVD)

Irrlichternde Kammermusik-Amour fou - Atemberaubend!

von Rainer Aschemeier  •  2. August 2012
Katalog-Nr.: ORC100022 / EAN: 5060189560226

Es gibt Momente auf dieser CD, die so innig, annähernd transzendental schön sind, dass man mit atemloser Spannung vor der HiFi-Anlage verharrt. Vor allem im ersten Satz von Ravels wunderbarer Sonate und in Blochs poème mystique finden sich solche Stellen. Sie zählen mit zum Ergreifendsten und ganz schlicht Großartigsten, was ich nicht nur in diesem Jahr sondern überhaupt jemals in Sachen Kammermusik auf CD gehört habe.

C. Ives - Violinsonaten (Gesamt-Einspielung)
H. Hahn, V. Lisitsa

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Charles Ives — Violinsonaten (Gesamteinspielung)

Ives auf Trockeneis

von Rainer Aschemeier  •  28. Januar 2012
Katalog-Nr.: 477 9435GH / EAN: 028947794356

Eher selten bekommt man auf unseren Seiten im Internet mal eine CD der Deutschen Grammophon Gesellschaft zu sehen, was wohl einfach daran liegt, dass diese Firma nicht eben den Mut zur Programmvielfalt gepachtet zu haben scheint.
Doch nun liegt auf dem traditionsreichen Klassiklabel mal eine doppelte Überraschung vor: Nicht nur gibt es heuer eine Neuaufnahme der bislang eher selten eingespielten Violinsonaten des Vaters der US-amerikanischen Musikmoderne, Charles Ives, zu hören, es ist dazu auch noch eine Spitzenbesetzung am Werk!

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