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The Listener

Blog für klassische Musik und mehr! ...seit 2003

Alles hat ein Ende...

von Rainer Aschemeier  •  7. Dezember 2014

...so auch the-listener.de. Wegen eines beruflichen Wechsels als Pressesprecher in der Musikbranche schließe ich mein seit nunmehr 11 Jahren mit viel Liebe und Mühe gehegtes Rezensionsportal.

Alle Artikel, die seit 2003 verfasst wurden, sind im Archiv mit der Suchfunktion oder über die Stichwortwolke weiterhin abrufbar, nur kommen jetzt keine neuen mehr dazu.

Allen Stammlesern sage ich herzlichen Dank für elf Jahre Verbundenheit und Feedback! Aus einer einfachen Idee ist im Laufe der Zeit mein Beruf geworden. Nun ist durch meine Festanstellung in der Musikszene eine Stufe erreicht, an dem ich die Zeit nicht mehr aufbringen kann, die nötig wäre, um the-listener.de weiterzubetreiben.

Doch die Musik hört nimmer auf…

Bleiben Sie neugierig auf Musik abseits ausgetretener Pfade wünscht

Rainer Aschemeier

Redaktionsleitung
the-listener.de

Abenteuer, Musizierlust, Feinstruktur

Lutz Landwehr von Pragenau und das Orchester am Singrün

von Christoph Schlüren  •  6. Dezember 2014

Laienorchester – oder, wie sie in der organisierten Form heißen, Liebhaberorchester – sind über Deutschland reich verteilt und sorgen auch an vielen Orten für ein lebendiges Musizieren bekannter symphonischer Werke, wo dies die meisten Konzertgänger nicht vermuten würden. Natürlich findet dieses Musizieren nicht auf einem selbstverständlichen technischen Niveau statt wie bei den professionellen Orchestern, die man sich in kleineren Städten auch schon längst nicht mehr leisten kann und selbst – dank Abwicklungsverbrechern in öffentlich-rechtlichen Schlüsselpositionen – in einer Stadt wie Freiburg mittlerweile mit zielsicherer Dummheit und Verantwortungslosigkeit abschafft.

Berückender Konzertabend

Ottavia Maria Maceratini, Klavier und Lucas Brunnert, Violine spielten im November 2014 in München und am Tegernsee

von Ulrich Hermann  •  6. Dezember 2014

Zwei große junge Musiker geben ihr Duo-Debüt, und wir sind gespannt, ob sie gemeinsam den hochgespannten Erwartungen genügen können, die aufgrund ihrer Solodarbietungen an sie gestellt sind. Doch diese Erwartungen werden übertroffen, gleich beim ersten Auftritt…

Die besondere CD: Hymns to St Cecilia

Der Musik selbst ein Ständchen gebracht

von Rainer Aschemeier  •  22. November 2014
Katalog-Nr.: CDA68047 / EAN: 034571280479

Es ist vielleicht einer der skurrilsten Übersetzungsfehler der Geschichte: Das lateinische „Cantantibus organis Caecilia Domino decantabat“ in der Heiligenlegende St. Cäcilias wurde missverstanden, und statt „organis“ nahm man „organum“ für gegeben an. Schwupps: Schon ward die heilige Cäcilia zur Patronin erst der Kirchenmusiker gekürt, später zur Patronin der Musik und der Musiker schlechthin. Die meisten Darstellungen zeigen sie orgelspielend – der alte Übersetzungsfehler lässt grüßen!
Wie dem auch sei: Seit jeher ist Cäcilia als Schutzheilige der Musik natürlich vor allem auch bei Komponisten gut angekommen.

Die besondere CD: Boris Ljatoschinski – Sinfonien (3 CDs)

Endlich wieder da: Nach über einem Jahrzehnt sind die Sinfonien des Ukrainers Boris Ljatoschinski wieder auf CD verfügbar!

von Rainer Aschemeier  •  16. November 2014

Es ist nun über zehn Jahre her, dass ich mein Blog the-listener.de ins Leben gerufen habe, und schon in einem der allerersten Artikel anno 2003 hatte ich beklagt, dass die Einspielungen, der fabelhaften Sinfonien des Ukrainers Boris Ljatoschinski, die damals beim Naxos-“Entdeckerlabel“ Marco Polo erschienen waren, zu den vergriffenen Raritäten des Marco Polo-Katalogs zählten, und dass man diese nur noch über Downloadshops oder zu horrenden Sammlerpreisen gebraucht beziehen konnte.
Wer nun nicht so viel Wert darauf legt, die Marco Polo-Originalausgabe zu besitzen, der bekommt nun endlich (!!!) eine adäquate und günstige Möglichkeit, um in das sehr interessante Sinfonieschaffen des sicherlich prominentesten ukrainischen Komponisten einzusteigen.

Die Neue Internationale Philharmonie in München

Eine Konzertkritik von Christoph Schlüren

von Christoph Schlüren  •  11. November 2014

1991 gründete Konrad von Abel in München den Monteverdi-Chor und hat dort eine Arbeit von beispielhafter Vertiefung und Kultur in Gang gesetzt, die ihresgleichen sucht. Vor drei Jahren hat er mit einem Team von fünf im Hintergrund wirkenden ehrenamtlichen Helfern eine Erweiterung dieser Arbeit in Gang gesetzt, deren Fortführung nunmehr insofern offen ist, als finanzielle Unterstützung für die Unternehmung dringend vonnöten ist. Man gründete die Neue Internationale Philharmonie, in welcher sich heute viele durchweg professionelle Musiker aus Spanien, Rumänien, Frankreich, Deutschland, Serbien, Venezuela, Island, Kuba, den USA usw. einmal im Jahr zusammenfinden, um Aufführungen von singulärer Qualität zu erarbeiten. Diesmal eröffnete man das Konzert im Münchner Herkulessaal der Residenz mit der Tragischen Ouvertüre und dem Schicksalslied nach Hölderlin von Johannes Brahms…

Die besondere CD: Pablo de Sarasate – Opernfantasien

Nicht nur für Teufelsgeiger...

von Rainer Aschemeier  •  28. Oktober 2014

Pablo de Sarasate war einer von denen, die man in Anlehnung an Paganini gemeinhin einen „Teufelsgeiger“ nennt: Ein irrwitzig virtuoser, dabei aber auch musikalisch hoch begabter Violinist. Und dass Virtuosität nicht gleichzusetzen ist mit Musikalität, darf dabei ruhig einmal betont werden.
Nun haben sich in letzter Zeit gleich mehrere Virtuosen auf Sarasates Musik für Violine und Klavier gestürzt, von denen die jüngst mit einem ECHO Klassik ausgezeichnete, in Deutschland lebende Chinesin Tianwa Yang sicherlich am meisten Furore gemacht hat.
Doch da gibt es noch eine Produktion, die es besonders hervorzuheben gilt…

Zwischen den Fronten

Die Kolumne: "Listening for the-listener": Christoph Schlüren - Folge XXI

von Christoph Schlüren  •  9. Oktober 2014

Christoph Schlüren. Foto: ⓒ Maximilian Rossner

Die einundzwanzigste Ausgabe der Christoph-Schlüren-Kolumne bei the-listener.de widmet sich der Musik eines US-Komponisten, dessen Wurzeln in Palästina liegen. Heutzutage ist das schon ein Politikum für sich.

Christoph Schlüren studierte von 1981 bis 1996 bei Sergiu Celibidache Dirigieren und Musikalische Phänomenologie, ergänzt durch ein universitäres Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und der Geschichte der Naturwissenschaften.

Als Leiter des Kammerorchesters „Symphonia Momentum“, als künstlerischer Berater und musikalischer Coach für namhafte Künstler sowie als Mitgründer des engagierten jungen CD-Labels „Aldilà Records“ trägt er aktiv zum Musikgeschehen im deutschsprachigen Raum bei. Zudem ist er einer der einflussreichen Musikautoren unserer Zeit. (RA)

Im Bann

Ulrich Hermann über das München-Debüt der phänomenalen US-Pianistin Beth Levin

von Ulrich Hermann  •  1. Oktober 2014


Foto copyright: Alanna Maharajh Stone

Ulrich Hermann hatte schon einmal bei the-listener.de von einem Konzert der großartigen Pianistin Beth Levin geschwärmt. Nun erlebte er die Künstlerin zum zweiten Mal. Diesmal begeisterte Levin bei ihrem umjubelten Debüt in der bayerischen Landeshauptstadt München. (ra)

Manifestation zeitlosen Ideals

Die Kolumne: "Listening for the-listener": Christoph Schlüren - Folge XX

von Christoph Schlüren  •  30. September 2014

Christoph Schlüren. Foto: ⓒ Maximilian Rossner

Die zwanzigste Ausgabe der Christoph-Schlüren-Kolumne bei the-listener.de widmet sich einer herausragenden Box beim einstigen russischen Staatslabel Melodiya, die sich ihrerseits ganz auf den brillanten Pianisten Emil Gilels fokussiert.

Christoph Schlüren studierte von 1981 bis 1996 bei Sergiu Celibidache Dirigieren und Musikalische Phänomenologie, ergänzt durch ein universitäres Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und der Geschichte der Naturwissenschaften.

Als Leiter des Kammerorchesters „Symphonia Momentum“, als künstlerischer Berater und musikalischer Coach für namhafte Künstler sowie als Mitgründer des engagierten jungen CD-Labels „Aldilà Records“ trägt er aktiv zum Musikgeschehen im deutschsprachigen Raum bei. Zudem ist er einer der einflussreichen Musikautoren unserer Zeit. (RA)

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