Go to content Go to navigation Go to search

The Listener

Blog für klassische Musik und mehr! ...seit 2003

Vorläufig "geschlossen" wegen Umzugs! :-)

the-listener.de zieht um und macht zwei Wochen Rezensionspause

von Rainer Aschemeier  •  27. August 2014

Wegen eines Büroumzugs macht die Redaktion von the-listener.de rund zwei Wochen „Rezensionspause“.

In etwa 14 Tagen lesen wir uns wieder!

Bis dahin eine gute Zeit mit guter Musik wünscht die
the-listener.de-Redaktion

Foto: „Umzugskarton“ von HornM201 – Eigenes Werk. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0-2.5-2.0-1.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Umzugskarton.jpg#mediaviewer/Datei:Umzugskarton.jpg

Die besondere CD: Andrzej Panufnik – Sinfonische Werke Vol. 8

Der große Unbekannte

von Ulrich Hermann  •  15. August 2014
Katalog-Nr.: Cpo 777 687-2 / EAN: 7 61203 76872 1

Ulrich Hermann schreibt über unsere „besondere CD“ im August: Wie gut, dass ich vor Jahren in einem Konzert schon einmal das Streichsextett des polnisch/englischen Komponisten Andrzej Panufnik gehört habe – es hat mir damals gut gefallen und mir den Namen dieses ansonsten nur speziellen Kennern geläufigen Komponisten näher gebracht. Auf der vorliegenden CD sind drei seiner Konzerte eingespielt. Dirigent ist der, mit Panufniks Musik besonders vertraute Lukas Borowicz, der auch bei den anderen CDs bei der Musik seines Landsmannes „federführend“ ist. Zusammen mit drei hochkarätigen Solisten – das booklet gibt über den Komponisten, sein sehr tragisches Leben und Wirken und auch über die Mitwirkenden erschöpfend Auskunft – realisieren sie eine bei allem „Konstruktivismus“ überragend expressive und packende Musik.

Cage in Bestform

Das Piano Duo Pestova/Meyer widmet sich mit einer aufsehenerregenden Serie von CDs dem Werk für zwei Tasteninstrumente von John Cage

von Rainer Aschemeier  •  2. August 2014

Das Pestova/Meyer Piano Duo hat eine begeisternde John Cage-Edition vorgelegt. In dieser Woche erschien die dritte und damit letzte CD des Projekts, das Cages Musik für zwei Klaviere in einer Konsequenz und Qualität vorstellt, wie es sie vorher noch nicht gegeben hat.

Der Transzendentalist – Teil 2

Was Skrjabin mit Feldman gemeinsam hat, und warum YouTube die Klassik demokratisieren könnte

von Rainer Aschemeier  •  15. Juli 2014


Foto: ⓒMichelle Blioux

In Teil 2 unseres Interviews mit dem Pianisten Ivan Ilić geht es um spannende und überraschende Verbindungen zwischen der Musik von Morton Feldman und Alexander Skrjabin und um die Frage, wozu ein Künstler heutzutage noch ein Plattenlabel braucht, um erfolgreich zu sein.

Der Transzendentalist – Teil 1

Bei the-listener.de redet der abenteuerlustige Pianist Ivan Ilic über sein neues Album mit Musik von Skrjabin, Cage, Feldman und Wollschleger. Ein Interview in zwei Teilen...

von Rainer Aschemeier  •  9. Juli 2014

Ivan Ilić wurde in Serbien geboren, hat einen US-amerikanischen Pass und lebt in Paris. Ähnlich kunterbunt scheint es auf seinem aktuellen Album zuzugehen: Der Pianist kombiniert Musik Skrjabins mit Feldman, Cage und dem hierzulande praktisch unbekannten US-Komponisten Scott Wollschleger. Wie das alles zusammenhängt und warum die moderne Klavierwettbewerbstradition am Ende ist erläuterte Ilić im Exklusivinterview für the-listener.de. Wir veröffentlichen das Gespräch in zwei Teilen. Heute erscheint der erste Teil, der zweite folgt in Kürze.

Schumann, Rattle und die zweifelhafte Klasse des deutschen Feuilletons

Der herausragende neue Schumann-Zyklus der Berliner Philharmoniker bietet beste Interpretationspraxis – ...und einen vielsagenden Blick in die Untiefen der deutschen Musikkritik

von Rainer Aschemeier  •  1. Juli 2014

Nur selten beginne ich meine Rezensionen mit Zitaten aus den Texten anderer Rezensenten. Hier aber liegt die Sache anders. In diesem Sinne also ein Zitat aus einer Rezension zu der neuen Schumann-Edition der Berliner Philharmoniker, die auch wir hier zu besprechen gedenken:

Rhythmisch gefestigt, entsteht der Eindruck eines reellen, knusprigen Bratens – nicht unbedingt eines Satansbratens, wie ich gleich hinzufügen möchte.

Na, wie finden Sie das?
Der, der das geschrieben hat, war nicht etwa ein dahergelaufener amazon-Rezensent, dessen Horizont und Reichweite nicht über den Vergleich zwischen der Sinfoniekunst Schumanns und dem deftiger Hausmannskost hinausreichen. Nein: der, der das geschrieben hat, wurde für seinen Schmu auch noch bezahlt: Der Bratenhörer verbreitete seine kulinarischen Schumann-Auffassungen über das Kulturradio rbb, Radio Berlin-Brandenburg, und zählt im Übrigen auch zur Jury des Deutschen Schallplattenpreises.

Die besondere CD: Erwin Schulhoff - Konzerte

Klingender Soundtrack der janusköpfigen 1920er-Jahre

von Rainer Aschemeier  •  17. Juni 2014

Vielleicht nur so viel: Schulhoff war einer der wenigen, die sogar Antonín Dvořák noch kennengelernt haben – also einen der wichtigsten Hauptvertreter der Hochromantik – und dann durch das Studium bei Max Reger diese romantischen Werte in eine moderne Richtung gewandelt sahen. Schulhoff nahm neben diesen Einflüssen auch Anleihen bei Strawinsky und sicher auch Bártok, um dann letztendlich aus dieser Melange zu einem schier unverwechselbaren Personalstil zu gelangen, dem charakteristischen „Schulhoff-Sound“, der stets irgendwo zwischen Spätromantik, Expressionismus, Unterhaltungsmusik und Neoklassik hin- und herzupendeln scheint und dennoch so konsistent und kompakt klingt, dass man kaum anders kann, als hier echte Genilaität zu erkennen.

Konzert für Violine... – Solo!

Ulrich Hermann berichtet von einem aufsehenerregenden Konzert

von Ulrich Hermann  •  12. Juni 2014

Werke für Violine solo von Heinz Schubert, Johann Sebastian Bach, Eduard Erdmann, Sergej Prokofjew, Ragnar Söderlind und Eugène Ysaÿe, und das alles an einem Abend! Geht nicht, denken Sie? Geht doch! the-listener.de-Autor Ulrich Hermann hat es miterlebt! (ra)

Berlioz Fantastique?

Ist die neue 10 CD-Box mit historischen Aufnahmen beim documents-Label ihr Geld wert?

von Rainer Aschemeier  •  11. Juni 2014

Große CD-Boxen mit viel Inhalt zum kleinen Preis waren für die kränkelnde Klassik-Branche der 2000er-Jahre der große Rettungsanker. Was Low Budget-Labels wie Brilliant Classics, documents und Naxos vormachten, machten alle nach. Heute sind CD-Boxen so zahlreich wie Sand am Meer, sodass man meistens nicht weiter staunt, wenn eine weitere 10 CD-Box unter’s Volk geworfen wird.
Eine Ausnahme aber gibt es dann doch: Hector Berlioz`Werk war bislang boxenmäßig ein nur wenig beacktertes Feld. Was also taugt die neue 10 CD-Box des documents-Labels, bei dem man für gerade einmal 10–12 € vorwiegend historische Berlioz-Aufnahmen zum Gigabudget-Paketpreis erwerben kann?

Die besondere CD: Danae Dörken – Fantasy

Wie Wasser in der Wüste: Danae Dörken lebt, atmet und empfindet Musik, wie nur wenige andere Nachwuchspianisten in Deutschland

von Rainer Aschemeier  •  9. Juni 2014

Sind Sie auch gelangweilt von den vielen jungen, aalglatt polierten pianistischen Wettbewerbslöwen, die romantische Klaviermusik in etwa so beseelt spielen, wie ein mechanisches Klavier eine Lochkarte abspult?
Dann lesen Sie, was Danae Dörkens zweites Album mit Klaviermusik von Schumann, Schubert und C.P.E. Bach so besonders macht!
Danae Dörken ist eine der wenigen mutigen Individualistinnen der heute heranreifenden Pianistenszene. Das ist wie Wasser in der Wüste!

Archiv

Alle Artikel können im Archiv nachgeschlagen werden. Dort ist auch eine gezielte Suche möglich.