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The Listener

Blog für klassische Musik und mehr! ...seit 2003

R. de Visée - Confidences galantes
Fred Jacobs (Theorbe)

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Robert de Visée - Confidences galantes

Was will man mehr?

von Rainer Aschemeier  •  19. Juli 2014
Katalog-Nr.: MET CD 1089 / EAN: 502816510923

Die Lautenmusik von Robert de Visée wird eher selten für CD eingespielt, aber es gab in der Vergangenheit doch einige Beispiele (unter denen wir übrigens eines auch bei the-listener.de rezensiert hatten, siehe hier). De Visées Lautenmusik ist sehr gut komponiert. Ihr hängt jedoch ein Anflug des Anachronistischen an, denn de Visée, der 1725 starb, gehörte zu den letzten bedeutenden Lautenkomponisten. Und obschon zu seinen Lebzeiten schon Komponisten wie Bach und Telemann musikalisch-barocke Prachtschatullen öffneten, hing de Visée mit seiner Musik eher der Weltentrücktheit der Renaissance nach.

The Two Francescos
Peter Croton

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"The Two Francescos"

Musik aus einer anderen Zeit...

von Ulrich Hermann  •  10. Februar 2014
Katalog-Nr.: CD 16300 / EAN: 4 0323241630006

Aus dem frühen 16. Jahrhundert ist die Musik auf dieser CD.
Francesco Spinacino, über dessen Leben fast nichts bekannt ist, dessen Kompositionen aber 1507 in Venedig zu den am frühesten gedruckten überhaupt gehören. Und Francesco da Milano (1497-1543), dem auf seinem Instrument magische Fähigkeiten beim Spielen nachgesagt werden, dessen 14 Fantasien und Ricerari vom amerikanischen Lautenisten Peter Croton gespielt werden.

R. De Visée - Suiten für Laute
Toyohiko Satoh (Barocklaute)

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Robert De Visée - Suiten für Laute

Faszinierende CD mit einem spektakulären Instrument aus dem Jahr 1610 (!)

von Rainer Aschemeier  •  16. April 2013
Katalog-Nr.: CD-16296 / EAN: 4032324162962

„Die Laute wird weiterleben, und die Musik wird weiterleben. Ich nicht. Ich werde zuerst gehen.“ So lautet das nur scheinbar resignative Fazit, das der weltberühmte Lautenist Toyohiko Satoh in einem Interview zu seiner neuen CD abgegeben hat. Er sagt es mit einem Lächeln, mit einem Lachen gar.
Doch welche Laute, welche Musik meint er da?

J. S. Bach - Sonate BWV 1001 / Partita BWV 1004 in Bearbeitungen für Laute
Miguel Rincón

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Johann Sebastian Bach - Sonate BWV 1001 / Partita BWV 1004 in Bearbeitungen für Laute

Gewagtes Debüt

von Rainer Aschemeier  •  6. März 2013

Es sind Bearbeitungen der sagenhaft kunstfertig komponierten und im Übrigen äußerst virtuosen Werke BWV 1001 (Sonate für Violine Solo) und BWV 1004 (Partita für Violine Solo). Diese weithin als die Königsklasse der Solomusik bekannten Stücke erklingen hier in Transkriptionen für Barocklaute. Der hier zu hörende Interpret Miguel Rincón hat sie eigens für diese Aufnahme selbst angefertigt.
Der spanische Lautenist – nach dem Genuss dieser CD kann man sagen: einer der aufregendsten und technisch versiertesten der jüngeren Zeit – legt mit dieser neuen „Carpe Diem“-CD sein Debütalbum vor.

Two Lutes - Lautenduette aus Englands "Goldenem Zeitalter"
R. McFarlane & W. Simms

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Two Lutes - Lautenduette aus Englands "Goldenem Zeitalter"

Für Einsteiger und Fachleute gleichermaßen ein Genuss

von Rainer Aschemeier  •  13. August 2012
Katalog-Nr.: DSL-92155 / EAN: 053479215529

Ronn McFarlane, der einst Rockgitarrist war, bevor er sich für die Laute entschied hat zweifellos ein „Händchen“ dafür, wie man den Publikumsgeschmack bedient. Und auch diese CD dürfte niemanden enttäuschen, dem einfach nach schlicht schöner und weitestegehend „unanstrengender“ Lautenmusik ist. Aber diesmal haben McFarlane und sein Duettpartner William Simms auch musikhistorisch – zumindest nach meiner Einschätzung – im absolut wasserdichten Milieu gearbeitet. Soll heißen: Selbst ärgste Puristen werden an dieser Produktion kaum Fehl und Tadel finden können.

Piccinini
Rosario Conte

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Alessandro und Leonardo Maria Piccinini - Werke für Laute

Zu viel des Guten?

von Rainer Aschemeier  •  5. Februar 2012
Katalog-Nr.: CD-16288 / EAN 4032324162887

Auf dem deutschen Label, „Carpe Diem“, das sich in jüngerer Vergangenheit vor allem durch Aufnahmen Alter und ältester Musik sowie ungewöhnliche „Jazz meets Alte Musik“-Projekte im kompromisslosen HiFi-Sound einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, erschien zum Jahresbeginn eine Neueinspielung der weithin beliebten Lautenwerke Alessandro Piccininis.

The Lviv Lute
Ensemble Sarmatica

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Sarmatica — The Lviv Lute

Herrlich musikpolitisch unkorrekte, folkloristich-schmissige Deutung einer der wichtigsten europäischen Lautenmusiksammlungen. Leider mit Masteringfehler!

von Rainer Aschemeier  •  13. August 2011
Best.-Nr.: DSL-92134 / EAN: 05347921342

Mit „The Lviv Lute“ ist eine Lautentabulatur gemeint, die in der Universität von Lemberg (ukrianisch = Lwiw) aufbewahrt wird, aber auch als Krakauer Lautentabulatur bekannt ist, da es höchstwahrscheinlich ist, dass die Sammlung ab ca. 1553 bis ins frühe 17. Jahrhundert hinein in Krakau zusammengestellt wurde. Diese Lautentabulatur ist gleich aus mehreren Gründen besonders.

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